Windows Live Mesh: die Historie
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wir berichteten das Microsoft vor kurzem beschlossen hat, dass aus Windows Live Sync wieder Windows Live Mesh wird. Aber was ist die Geschichte hinter diesem großen Datei-Synchronisation-Tool? Wir geben Ihnen einen kurzen Überblick über den Weg von Windows Live Mesh von Beginn an.![]()
Es begann alles im Jahr 2005, drei Tage nachdem Microsoft die Marke “Windows Live” am 1. November 2005 eingeführt hatte, wurde die Akquisition einer FolderShare Software aus dem Haus ByteTaxi Inc. angekündigt. Eine Software die es erlaubte PC-zu-PC Synchronisation von Dateien und Ordnern über das Internet, sowie Benutzern den Remote-Zugriff auf ihre Dateien ermöglichte.
Aber die Dinge änderten sich fast drei Jahren nicht und für diejenigen Anwender, die bereits mit FolderShare arbeiteten, ging das Leben weiter. In diesen drei Jahren war Microsoft mit dem Umschreiben der gesamten FolderShare Backend Sync-Plattform beschäftigt gewesen und diese von LAMP auf Windows Server zu protieren.
Erst im März 2008, trat Microsoft schließlich ins Rampenlicht mit Windows Live FolderShare, der ersten Version unter dem “Windows Live” Label, die komplett neu geschrieben wurde, um sie auf der neuen Windows Server-Plattform freizugeben.
Im gleichen Jahr wurde im April 2008, Microsoft kündigte außerdem ein, von Ray Ozzie geleitetetes Projekt namens “Live Mesh” an.
Live Mesh wurde eine neue Vision für Microsoft, basierend auf FeedSync Technologie und war sogar einmal dafür geplant das “Cloud OS” von Microsoft zu werden. In der Tat, neben der PC-zu-PC-Sync-plus PC-to-Cloud Sync (mit 5 GB Speicher Wolke),
für Live Mesh hatte man auch eine ganze Entwickler API aufgebaut, das Live Framework. Das Live Framework ermöglichte es Entwicklern, Anwendungen zu erstellen die Live auf der Mesh-Plattform, zwischen den Geräten synchronisiert werden konnten, sowie auf der Wolke liefen. Dies bedeutete, dass Nutzer die gleiche Anwendung, mit den gleichen zugrunde liegenden Daten, über all ihre Geräte mit Live Mesh synchron zu halten, sowie über Live Desktop mit dem Web-Browser.
Im Oktober 2008, mit der Ankündigung von Microsofts Cloud-Strategie, wurde das Live Framework auch Teil der Azure Service-Plattform. Mit Live Mesh war Microsoft ehrgeizig – sie unterstützten nicht nur Windows-PCs, es gab auch Clients für Mac OS X und Windows Mobile 6. Das Potenzial von Live Mesh schien grenzenlos zu sein.
Im Dezember 2008 wurde Microsoft Windows Live “Wave 3″ veröffentlicht und zusammen mit dieser beschlossen sie Windows Live FolderShare zu Windows Live Sync umzubenennen und es als Teil der Live Essentials einzuführen. Änderungen wurden an Windows Live Sync nicht viele gemacht, außer das daraus der Synchronisations-Agent hinter der Windows Live Toolbar und der Fotogalerie in der Wave 3 Ära wurde.
Live Mesh eigentlich nie aus der Beta herausgekommen (es begann als “Technical Preview”) und im Januar 2009, nur einen Monat nach der endgültigen Version von Windows Live Wave 3 “, hat Microsoft entschieden, das gesamte Live Mesh Team in Windows Live zu integrieren. Natürlich war klar was das bedeutete, der Schwerpunkt lag nun in der bestmöglichen Weise Live Mesh-Technologien mit Windows Live Sync zu verschmelzen.![]()
Als überlegenes Produkt, waren die Technologien hinter Live Mesh auserwählt, um die man weitermachen wollte. Allerdings, um es aus einer begrenzten Beta-Software zu einem Produkt, v1, daraus zumachen, dass man Millionen von Windows Live-Nutzer freigegeben konnte, mussten viele Dinge ans laufen gebracht werden. In der Tat, der erste Schritt der gegangen werde musste, war das Live Framework offiziell im September 2009 einzustellen. Microsoft versprach die APIs in “Messenger Connect” zu integrieren.
Microsoft veröffentlichte die erste Beta von Windows Live Sync “Wave 4″ im Juni 2010. Trotz des Names Windows Live Sync, die Software basiert komplett auf Live Mesh und angesichts dessen wurde dem alten Windows Live Sync (“Wave 3″) tatsächlich erlaubt, gleichzeitig mit dem neuen zu arbeiten. Seltsam war, obwohl Live Sync auf Live Mesh-Technologien basierend, wollte Microsoft eigentlich “frisch beginnen” und Anwendern von Live Mesh kein automatisches Upgrade auf das neue Windows Live Sync (auch die Cloud-Storage bei Windows Live Devices war anders, als beim Live Desktop) bereitstellen. Darüber hinaus war die Enttäuschung vieler groß, denn für das neue Windows Live Sync wurden nur 2GB Cloud-Storage-(im Vergleich zu Live Mesh 5GB) angeboten. Das schlimmste von allem, man kann es nicht mit Skydrive´s 25GB zusammenlegen (trotzdem nannte man es “SkyDrive synced Storage “).
Da es ein Produkt v1 ist und Fragen nach Skalierbarkeit ausgehend von einer limitierten Beta schwierig sind, war dies zu entschuldigen.
Großartige Neuigkeiten kamen im August 2010, als Microsoft beschlossen hatte, das Speicherangebot zurück auf 5 GB zu erhöhen, sondern auch die Ankündigung aus Windows Live Sync wieder Windows Live Mesh zu machen. Offensichtlich konnte sich Ray Ozzie gegenüber manchen “Schreibtischtätern” durchsetzen, Live Mesh war, ist und bleibt sein “Baby”.
Was bringt die weitere Zunkunft?
Es wäre wünschenswert, dass eine der höchsten Prioritäten für Microsoft die Zusammenführung des Windows Live Mesh-Speicher mit SkyDrive’s 25GB wäre und Anwendern von SkyDrive die Möglichkeit bieten würde, diesen auch für andere Dinge als nur für Office Web Apps zu nutzen . Microsoft erwähnte auch, dass es künftig eine bezahlte Option, die Nutzern zusätzlichen Speicherplatz in zukünftigen Versionen geben soll.
Quelle: LiveSide.net



[...] Geplant war eigentlich mit der finalen Version von Windows Live, Live Mesh sterben zu lassen und dafür Live Sync einzuführen. Aber da die größte Konsequenz bei Microsoft unter Steve Ballmer die Inkonsequenz ist, heißt es es jetzt: Kommando zurück. Live Sync wird wieder zu Live Mesh. So zu lesen bei den Smart Max News: Windows Live Mesh: die Historie. [...]